Der Verein

Wie es im Jahr 2000 begann

In gewisser Weise kann man durchaus behaupten, dass der Geburtsort des Vereins „Kambodschahilfe e.V.“ das Berliner Restaurant „Angkor Wat“, heute in der Paulstrasse 22 im Berliner Tiergarten angesiedelt, ist.
Der damalige Inhaber, Arifine Math Ly Haroun, hatte bereits längere Zeit darüber nachgedacht, wie er seinen Landsleuten in Südostasien Hilfe und Unterstützung zukommen lassen kann. Im Berliner Unternehmensberater, Herrn Helmut Freundt, hatte er dann schnell einen versierten Partner gefunden, der ihm aufzeigen konnte, wie man als gemeinnütziger Verein Hilfsprojekte in Kambodscha und die Verbreitung der kambodschanischen Kultur in Deutschland befördern kann. Schnell waren weitere Mitstreiter gefunden und somit tagte 01.04.1998 die Gründungsversammlung des Vereins.
 
Die erste humanitäre Hilfsaktion war ein bescheidener Anfang, aber ein großer Erfolg. Nach einem Hochwasser in Kambodscha spendete der Verein eine Lkw-Ladung an die Bewohner eines Dorfes. Gemeinsam mit Mitgliedern des Vereins, die extra nach Kambodscha reisten, wurde die Hilfslieferung während einer Dorfversammlung vom Dorfältesten an alle Familien verteilt. Pro Kopf konnte an jede Person 10 kg Reis ausgeteilt werden.
Von dem Erfolg dieser ersten Aktion beflügelt, entwickelte sich die Vereinsarbeit in den vergangenen Jahren in verschiedene Richtungen. Einmal pro Jahr fährt eine Gruppe aus Vereinsmitglieder und weiteren Interessenten bestehend nach Kambodscha, um die Aktionen vor Ort zu begleiten. Es handelt sich hauptsächlich um Projekte in der Umgebung von Siem Reap, dem Ort wo die weltberühmten Tempelanlagen von Angkor Wat, liegen.

 

DIE HAUPTPROJEKTE DES VEREINS

Brillen für Kambodscha
Der Verein unterstützt die „eyecaremission“ – ein Projekt der Studenten der Technischen Fachhochschule Berlin. Hierbei kann der Verein zum einen finanzielle Unterstützung für die Reisekosten der Studenten geben und zum anderen den Transport von bis zu 500 Brillen jährlich übernehmen.

Kinderheim „Happy Family“ in Siem Reap
Das Kinderheim wird vom Verein aktiv durch die Spende von Unterrichtsmaterialien, Spielzeug, Bekleidung und Schulkleidung unterstützt. Monatlich wird Reis für die Versorgung im Kinderheim gekauft. Im Jahr 2007 haben mehrere Vereinsmitglieder gemeinsam mit den Kindern und Betreuern im Heim die Räumlichkeiten renoviert.

Schule in Siem Reap VDPCS (Volonteer Development Poverty Children School)
Für diese Schule, die sich vor allem benachteiligten Kindern widmet, wird vom Verein die Bereitstellung von Schulmaterial, Schulkleidung und die Förderung des Aufenthalts von deutschen Freiwilligen, zumeist Lehrer, zur Unterstützung des Unterrichts gewährleistet. Zusätzlich hat der Verein die Finanzierung einer Lehrerstelle für einen einheimischen Lehrer sicher gestellt.

Englischunterricht für junge Frauen
Seit 2005 versucht der Verein jungen mittellosen Frauen den Englischunterricht finanziell zu ermöglichen. Nachdem anfänglich viele Interessenten gefunden werden konnten, haben einige Schüler schneller als vermutet aufgegeben. Die Schülerinnen, die dabei geblieben sind müssen den Englischunterricht vor dem Beginn eines langen Arbeitstag bewältigen. Wir wissen, dass dies keine einfache Konstellation ist und von den Aspiranten eine Menge Enthusiasmus erfordert. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir Erfolge sehen. Wir geben nicht auf und wollen weiterhin gezielt und individuell Interessenten fördern. (siehe auch Aktionen 2006) und unter „Englisch-Projekt“.

Reisspende für bedürftige Dörfer
Je nach aktueller Lage auf dem Lande wird ein Dorf ausgewählt, das von Unwettern betroffen war oder durch andere widrige Umstände in eine prekäre Lage geraten ist, um den Dorfbewohnern dort mit einer Reisspende den Alltag zu erleichtern.

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